Die Meerjungfrau, die sich in die Themse verirrte – Kapitel Zwei

Kapitel Zwei – Das Ufer

Coral suchte verzweifelt einen Ausweg. Das Wasser war mittlerweile so schwarz wie die Farbe ihrer Augen. Blind und verloren schwamm sie langsam empor – vielleicht würde die Oberfläche einen Hinweis darauf geben, wo sie gelandet war. Sie konnte über Wasser zwar nicht atmen, allerdings war sie doch recht gut im Luftanhalten. Für ein, zwei Minuten konnte sie es also wagen. Schneller als erwartet durchbrach sie die Grenze zu der anderen Welt. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass der Aufstieg von nur kurzer Dauer sein würde und erschrak sich, als sie den Nachthimmel mit den glühenden Sternen und dem runden, furchteinflößenden Mond sah. Die Meerwesen hatten große Angst vor dem Mond, denn in manchen Regionen in der Welt sorgte er für Unregelmäßigkeiten, die so manch Kreatur schon das Leben gekostet hatte. Ängstlich sah sich Coral um und sah, bis auf eine Art Ufer ungefähr zehn Meter von ihr entfernt, nichts. Das Ufer musste sie sich allerdings einbilden. Es gab kein Ufer mitten im Pazifik, dessen war sie sich sicher! Ihr Herz begann zu rasen. Zum einen wurde die Luft langsam knapp, zum anderen realisierte sie erst jetzt, dass sie sich in einer durchaus gefährlichen Lage befand. Was, wenn sie in einer dieser gefährlichen Regionen gelandet war? Wie hatte das nur passieren können? Die junge Meerjungfrau tauchte wieder unter und versuchte sich ihrer Lage klar zu werden. Was war geschehen? Und war dieses Ufer real? Gab es hier Haie oder Piranhas? Sie konnte es nicht einschätzen, da der Salzgehalt zwar sehr gering, aber durchaus vorhanden war.
„Ganz ruhig bleiben, Coral“, versicherte sie sich selbst und entschied sich, Richtung Ufer zu schwimmen. Wenn es dieses Ufer wirklich gab, dann bestand Hoffnung, dass das Gewässer dort seichter und schwerer erreichbar für mögliche, große Feinde war. Sicherlich gab es dort Schilf oder ähnliches, wo sie sich verstecken und auf den Sonnenaufgang warten konnte. Und vielleicht war ja alles nur ein böser Traum und schon in wenigen Minuten würde sie in ihrem Zuhause, der guten alten Islander, aufwachen. Das alte Wrack war schon immer ihr Zuhause gewesen. Dort lebte sie zusammen mit ihren Eltern und ihrer kleinen Schwester, Guppy.
Als sich Coral dem Ufer näherte, erkannte sie leichte Züge von langen algenartigen Pflanzen. Sie war sich nicht sicher, um was es sich genau handelte, aber soweit sie es beurteilen konnte, schien es für Schutz gut geeignet zu sein. Vorsichtig schwamm sie in das Durcheinander hinein; hoffentlich würde sie sich nicht mit ihrem Schwanz darin verfangen. Die Wasseroberfläche war nun viel näher und der Mond deutlich erkennbar. Corals Finger ertasteten den steinigen Grund. Bequem würde die Nacht nicht werden. Ihr langer, schuppiger Schwanz begann sich etwas einzurollen und um ihre Hüfte zu schlingen, sodass sie sich auf den Boden niederlassen konnte. Traurig schloss sie die Augen. Hoffentlich war das nur ein Alptraum.

Ende Kapitel Zwei

Home, sweet home

While listening to a-ha’s The Sun Always Shines On T.V. I remembered a few days ago when I was taking a (rather short) walk with a dear friend of mine. We came across this little path leading towards some old motorway bridge (that is, unfortunately doomed to get torn down!) while we were having a little tour through our hometown.

I never really experienced a feeling of missing my old hometown since I’d moved to another city. Yet, my occasional visits get me this squeezy feeling of ‘this is where I grew up, where my roots are’ (which is absolutely ridiculous given that there’s only -according to Google Maps- a 81.1km-distance between my hometown and the city I now live in).

The immense differences keep amazing me though. The city I now live in has got thrice the population than my hometown does and is also directly neighboured to another big city (of approximately double the population than home). To give you an impression on how close these cities are to each other, I’m telling you that I’d need about only thirty minutes by bus to get from one main train station to another.

Life has changed since I’ve moved here. In a good way. I have become a much more independet person than I used to be. More than three years have passed and yet every single day I keep experiencing new things. Some of these things get locked into my heart, into the ‘precious experiences’-folder. Others, well, get discarded as ‘everyday-bullshit’, but experiences nonetheless!
Truely the best thing about moving though must be that I have come to love my hometown again. I used to hate it; I never felt any appreciation towards home. In fact, the ugliness and ignorance of the city and its inhabitants sometimes still horrify me up to the point I want to run off and never return again.

But not so last a couple of days ago. Well, to cut a long story short…here’s a couple of photos I’ve taken during my stay.

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